Viele Anleger werden langsam nervös. Ist die Party an den Börsen jetzt vorbei? Die Geldmeisterin glaubt nicht – es mangelt auch an Alternativen. Die Notenbanken pumpen weiterhin viel Geld in die Märkte, kaufen jetzt vermehrt lang laufende Staatsanleihen auf und machen auch sonst bislang für unmöglich Gehaltenes, um die Zinsen künstlich niedrig zu halten. Profiteure sind die Schuldner, allen voran die Staaten nicht zu gefährden. Leidtragende sind die Sparer. Der prominente Gast der Geldmeisterin, Österreichs Finanzminister Gernot Blümel empfiehlt an den Kapitalmärkten zu veranlagen, statt sein Geld auf dem Sparbuch zu vernichten. 

Auf der Suche nach dem risikolosen Zins, auf die sich die Geldmeisterin gemeinsam mit dem Profit-Profiler, Finanzjournalist Martin Kwauka begibt werden die beide in ihrer Meinung wieder einmal bestätigt: Den risikolosen Zins gibt es nicht mehr. Ihn bieten weder das Sparbuch, noch Anleihen, Fonds, Lebensversicherungen, inflationsindexierte Schuldverschreibungen, Gold oder Aktien. Bleibt vielleicht noch für die ganz Vorsichtigen die Höherversicherung in die Sozialversicherung. Im Podcast ist für Sparpläne von den Messlatten MSCI World, der die Entwicklung der ca. 1.600 größten Unternehmen von 23 Industriestaaten weltweit misst die Rede und vom MSCI All Country World Index (ACWI). Letzterer bildet die 23 Industriestaaten und 27 Schwellenstaaten ab, insgesamt knapp 3000 Unternehmen.Viel Erfolg beim langfristigen Vermögensaufbau wünschen die Geldmeisterin und Julia Kistner, die sich natürlich sehr freuen würden, wenn ihr den Podcast abonniert.