Anfang Oktober ist die Ausschreibungsfrist für eine beachtenswerte Machbarkeitsstudie der EU-Kommission ausgelaufen. Sie soll Vorschläge liefern, wie ein europäisches Vermögensregister aussehen könnte, mit der die Finanz- und Vermögenssituation jedes EU-Bürgers in einem zentralen Register abrufbar sein soll. Dort steht dann geschrieben, wieviel Geld, Immobilien, Gold, Kunst, Krypto etc. jeder besitzt. Wozu das Ganze? Es soll Transparenz im Kampf gegen Fi­nanz­kri­mi­na­li­tät und Terror schaf­fen und den Be­hör­den grenz­über­grei­fend Zu­gang zu In­for­ma­tio­nen er­mög­li­chen. Nicht falsch verstehen. Ich habe nichts zu verbergen, nur irgendwie fühle ich mich durch so ein Register in Kombination mit den Bestrebungen der EU, ab 2024 Bargeldzahlungen über 10.000 Euro zu verbieten in meiner finanziellen Freiheit eingeschränkt. Das hat den schalen Beigeschmack, dass man Voraussetzungen schafft, um Sonderabgaben, EU-Steuern oder Negativsteuern leichter einheben zukönnen . Wer sagt mir, dass jeder ein Konto bekommt, das ist ja jetzt schon nicht der Fall und wann, wie, an wen und zu welchem Preis ich Zahlungen tätigen darf. Was hier mein Finanztipp wäre? Ich habe keinen….

Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.

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