GM-Wochenshow KW 11: Wo Anleger jetzt (nicht) einsteigen sollten

Nicht zu viel riskieren, schon gar nicht bei Pennystocks!

Manchmal ist es gut, Aktien erst nach der ersten Hype-Welle zu kaufen. Wer hätte beispielsweis das gedacht, dass die Aktie des Fahrtenvermittlungsdienst Uber in den letzten zwölf Monaten 140 Prozent zulegen konnte. Dafür sprechen allerdings die Zahlen: 17 Prozent Umsatzwachstum und vor allem schaffte es Uber erstmals Gewinne einzufahren und da gleich 11 Milliarden US-Dollar. Obendrein kündigte der Uber-Chef ein Aktienrückkaufprogramm von 7,2 Milliarden US-Dollar an. Böse Zungen behaupten, dass er damit den Börsenwert von Uber über 120 Milliarden US-Dollar treiben möchte, damit ihm persönlich Aktienoptionen von 136 Millionen US-Dollar winken.

Vorsicht bei Pennystock-Spekulationen!

Was der US-Aufsichtsmarktbehörde SEC Bauchweh bereitet ist der starke Anstieg des Handelsvolumen von Pennystocks. Hier erwarten sich Anleger vor allem bei kleinen AI-Werten Mega-Kurschancen, so wie momentan bei dem AI-Spezialisten Soundhound AI Corporation, bei dem auch Nvidia mit 3,7 Millionen US-Dollar eingestiegen ist und dessen Börsenwert seit Jahresbeginn 175 Prozent zugelegt hat. Doch Vorsicht: Pennystocks, die oftmals Verluste schreiben -was auch Soundhound AI immernoch tut – , können sich ebenso schnell nach unten bewegen.

Und was früher schwindelige Börsenbriefe waren sind heute Social Media-Propheten, die Pennystocks propagieren, nachdem sie diese gekauft haben. Anschließend sind sie auch die ersten, die nach kometenartigen Anstiegen die Ersten sein werden, die das sinkende Schiff auch wieder zu verlassen.

Ausstiegskandidaten für Warren Buffett sind jetzt offenbar private US-Stromversorger, deren Geschäftsmodelle aufgrund von hoher Klagen wegen Waldbränden und stärkerer Regulierungen nicht mehr so stabil sind. So liest es sich zumindest zwischen den Zeilen von Warren Buffett´s jüngsten Aktionärsbrief.

Einsteigen würde Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Assetmanagement AG in jedem Fall bei Rückversicherern wie das französische Unternehmen Scor. Sie seien auch in stürmischen Zeiten ein stabiler Anker im Langfristportfolio. Heiko Böhmer gefällt auch der US-Techwert Adobe mit seiner hohen Bruttomarge. Wo der Aktienexperte noch Chancen auf einen „free lunch“ an der Börse sieht hört ihr im Podcast-Experteninterview der GELDMEISTERIN, das am Sonntag erscheint. Ich hoffe wir hören uns. Eure Julia Kistner.

Freuen würde ich mich auch über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.

Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!

⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.

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Foto: unsplash/sharam_anhari

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