Alle Zentralbanken haben die Märkte mit Geld überschwemmt. Alle? Nicht im Übermaß – sofern man den Zahlen glauben kann – die chinesische Zentralbank und auch nicht die Schweizer Nationalbank. Das heißt: Entsprechend wächst auch noch stärker das Vertrauen in den Schweizer Franken, wenn 2022/23 dann doch die Inflation – auch bereinigt um die Pandemie-Nachholeffekte – wieder deutlicher steigen wird. Wenn ich also an die Kantönli-Währung glaube, wie kann ich mich in den Franken positionieren? Man kann natürlich ein Fremdwährungskonto bzw. ein Schweizer Franken-Konto eröffnen, nur da braucht man oftmals eine Mindesteinlage von 10.000 Euro und zahlt und nicht bekommt man 2,3 bis 2,5 Prozent Zinsen, von den Kontogebühren einmal abgesehen. Also? Wenn man nicht auf dem Devisenmarkt und auch nicht mit Put-Optionen auf den Schweizer Franken spekulieren möchte, dann investiert man in die Schweizer Börse und hier in Konzerne wie Nestlé, die ihre Geschäfte ohnedies im Ausland machen und daher von einem steigenden Schweizer Franken wenig betroffen sind, oder Schweizer Pharmawerte, die Vorprodukte in günstiger Fremdwährung beziehen und ihre Endprodukte in Schweizer Franken verkaufen.

Viel Anlageerfolg wünscht Julia Kistner

Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.

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