Nichts scheint die Aktienmärkte derzeit zu erschüttern: Nicht die Pandemie, nicht der Anstieg der Inflationsraten im März, nicht hohe Bewertungen, keine steigenden Zinsen am langen Ende. Keine Lieferengpässe durch den festgesteckten Tanker im Suezkanal. Keine explodierenden Rohstoffpreise. Keine milliardenschwere Schieflage des Hedgfonds Archegos Capital von Bill Hwang, berüchtigt für riskante und für Insider-Trades. Die Aktieninvestoren zeigen sich ebenso unbeeindruckt vom autokratischen China, das massiv auf eigene Marken setzt und den Handels- und Grenzstreit pflegt. Nicht einmal der weltweit größte Konjunktureinbruch seit dem zweiten Weltkrieg 2020 mit einer noch nicht absehbaren Pleitewelle und Arbeitslosigkeit, sobald die großzügigen Staatshilfen und Steuerrrmoratorien weltweit wieder zurückgefahren werden scheint Anleger zu beunruhigen.

Das klingt alles jedenfalls nicht unbedingt nach positiven Stimuli für Aktien und dennoch  feiern die Finanzmärkte eine Party nach der anderen, während Teile der Realwirtschaft im Lockdown verharrren. Die GELDMEISTERIN nennt dafür drei Gründe: Erstens GELD, zweitens GELD und drittens GELD, das die Zentralbanken weiterhin in die Märkte Pumpen und die Regierenden an ihr Volk verteilen.

So einfach machen es wir uns dann aber doch nicht. Zu Ostern machte sich die GELDMEISTERIN auf die Suche nach weiteren positiven Kapitalmarktimpulsen. Tatkräftig unterstützt wird sie durch die zwei routinierten Börsenhasen Wolfgang Matejka von der gleichnamigen Wertpapierfirma Matejka & Partner Asset Management GmbH und RBI-Chefanalyst Peter Brezinschek, die einen ganzen Strauß an Argumenten anführen.