Die Mischung macht´s in unsicheren Börsenzeiten – so lautet seit Jahrzehnten die Standard-Antwort von Fondsmanagern. Damit haben sie schon ein Argument: Diversifikation bleibt einer der wenigen „Free Lunches“ am Kapitalmarkt. Wer Aktien, Anleihenund weitere Anlageklassen kombiniert, kann bei ähnlicher Renditeerwartung das Risiko senken oder bei gleichem Risiko eine bessere risikoadjustierte Rendite erzielen, betont auch Fondsmanager #JakobTanzmeister, Multi-Asset-Stratege bei JP Morgan Asset Management.
Entscheidend sei, dass Anlageklassen nicht völlig gleichlaufen. Und auch nach dem schwierigen Jahr 2022, in dem Aktien und Anleihen doch gleichzeitig unter Druck gerieten, sieht er weiter gute Gründe für gemischte Portfolios.
Die wichtigste Anlegerregeln überhaupt sei aber, dass „Time in the Market“ ist wichtiger sei als „Timing the Market“. Jakob Tanzmeister verweist auf historische Auswertungen von JP Morgan Asset Management, wonach selbst Anleger, die kurzvor Krisen investiert haben, langfristig überwiegend besser abgeschnitten hätten als jene, die dauerhaft im Cash geblieben sind.
Jakob Tanzmeister hält derzeit Europa – auch wegen derInfrastrukturinvestitionen – und die Schwellenstaaten für interessant. In den USA seien zwar die Bewertungen hoch, aber ebenso die Gewinne. Mehr zu Tanzmeisters Investmentstrategien in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.
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