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Der Hype-Zyklus – kauf bloß nicht zu früh.

Erfolgreiche Investoren erkennen einen Aktienhype sehr früh, springen auf und machen mit, solange die Kurse steigen – und verkaufen bevor die hoch gejubelte Aktie wieder kräftig korrigiert. Eine andere vielversprechende Strategie ist es den ersten Hype beispielsweise einer neuen Technologie abzuwarten und, wenn der Markt schon müde ist, das mediale Interesse schwindet und die Technologie die Kinderkrankheiten überwunden hat erst einzusteigen. Genau diese Strategie fährt der Podcast-Gast der GELDMEISTERIN, Bank Gutmann-Vorstand Christoph Olbrich. Er nutzt den Hype-Zyklus, ein geniales Konzept aus der IT-Beratung, für seine Aktienselektion. Demnach wird die Wirkung einer neue Technologien zuerst über- und langfristig unterschätzt. Wer von den fünf Phasen des Hype-Zyklus nicht schon in der jüngsten Folge meiner neuen, werktäglichen Podcasts Börsen-Minute, Aktien-Abenteuer in 60 Sekunden, gehört hat, hier nochmals die Phasen in Kürze: In Phase Eins, „Technologischer Auslöser“ steigen Trittbrettfahrer auf ein neues Investmentthema wie Wasserstoff auf. In Phase zwei, dem „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ sind die Erwartungen völlig überzogen. Viele Firmen bleiben in den Kinderschuhen stecken, es folgt Phase Drei „Tal der Enttäuschungen“ und danach Phase vier, der „Pfad der Erleuchtung“. Die Technologie ist gereift, die Berichterstattung abgeebbt – ein guter Einstiegszeitpunkt, findet Olbrich. Derzeit gäbe es ihn beispielsweise bei Cloud-Computing. Anschließend profitiert man von Phase fünf, dem Erreichen des Plateau der Produktivität.

Auf ein Wiederhören am nächsten Sonntag bei der GELDMEISTERIN bzw. schon am Montag bei der Börsen-Minute sagen die GELDMEISTERIN und Julia Kistner.

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