{"id":2562,"date":"2024-07-28T09:54:58","date_gmt":"2024-07-28T07:54:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2024\/07\/28\/trotz-quartalszahlen-in-aktien-bleiben\/"},"modified":"2024-07-28T09:54:58","modified_gmt":"2024-07-28T07:54:58","slug":"trotz-quartalszahlen-in-aktien-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2024\/07\/28\/trotz-quartalszahlen-in-aktien-bleiben\/","title":{"rendered":"Trotz Quartalszahlen in Aktien bleiben."},"content":{"rendered":"<p><iframe src=\"https:\/\/podcasters.spotify.com\/pod\/show\/geldmeisterin\/embed\/episodes\/Trotz-Quartalszahlen-in-Aktien-bleiben-e2mh5m1\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p>Wir sind zwar erst mitten in der Bilanzsaison, aber man kann<br \/>\ndoch schon einiges herauslesen. \u00a0Zwar ist bis dato die Zahl der 500 US-gr\u00f6\u00dften Unternehmen, die positiv bilanzieren erfreulicherweise \u00fcberdurchschnittlich hoch. Andererseits war die H\u00f6he, mit der sie die Erwartungen der Analysten \u00fcbertroffen haben bislang unterdurchschnittlich.<br \/>\n\u00dcberdurchschnittlich gut performt haben die US-amerikanischen Banken dank der Gewinne im Investment Banking und h\u00f6herer Margen im Zinsgesch\u00e4ft. Bei der<br \/>\nDeutschen Bank ist das hingegen anders. Die lieferte den ersten Quartalsverlust von 143 Millionen Euro, die ersten seit Anhang 2020. Das sind Nachwehen der Postbank-\u00dcbernahme vor mehr als zehn Jahren. <\/p>\n<p>Unterdurchschnittlich performt hat in den USA der<br \/>\nEnergiesektor und wirklich entt\u00e4uscht haben die Big-Tech-Aktien. Die einst glorreichen Sieben \u2013 also Nvidia, Microsoft, Apple, Amazon, Tesla, Meta und Alphabet haben<br \/>\nvergangenen Donnerstag insgesamt mit sage und schreibe 623 Milliarden US-Dollar den bislang h\u00f6chsten Tagesverlust geschrieben. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat man in den letzten f\u00fcnf Tagen bei den hoch im<br \/>\nKurs stehenden Technologietitel Gewinne mitgenommen. Bei der Google-Mutter Alphabet gibt es auch noch ein hausgemachtes Problem: Man wollte das<br \/>\nCybersecurity-StartUp Wiz um 23 Milliarden US-Dollar \u00fcbernehmen, doch die wollen lieber selbst an die B\u00f6rse, um sich kein Kartellverfahren einzuhandeln. Dabei h\u00e4tte sich mit dem Google-Kaufpreis ihr Wert um einen Schlag verdoppelt. <\/p>\n<p>Mit Neun Prozent Wertverlust ausgebremst wurde Tesla, weil Mastermind Elon Musk die Pr\u00e4sentation ihrer Robotaxis vorerst in den Herbst verschoben haben.<\/p>\n<p>Die meisten anderen Autowerte sind gegen die Wand gefahren: Ford verlor nach Bilanzver\u00f6ffentlichung 20 Prozent, Nissan zehn Prozent, Stellantis f\u00fcnf Prozent. In der Gr\u00f6\u00dfenordnung brach auch die BMW-Aktie ein. Das<br \/>\nbringt wiederum Chiphersteller wie NXP oder STMicroelectronics unter Druck, die ein Viertel ihrer Ums\u00e4tze in der Automobilbranche t\u00e4tigen, Infineon sogar die<br \/>\nH\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Kein Grund finde ich, gleich die renommierten Auto-Aktie<br \/>\noder Chip-Hersteller \u00fcber Bord zu werfen. Gerade bei renommierten Werten muss man sich schon eine l\u00e4ngere Entwicklung als Quartalsergebnisse anschauen. Und wie<br \/>\nalles, darf man auch Aktien nicht \u00fcber einen Kamm scheren, siehe Mercedes Benz: Nach einem Verlust von 2,3 Prozent in den letzten f\u00fcnf Tagen empfehlen Analysten u. a. von Goldman Sachs, UBS, Jeffries, Warburg die Mercedes-Benz Group die Aktie zum Kauf. <\/p>\n<p>Generell sind an den starken Kursverlusten auch die Rotation<br \/>\nder Investoren-Gelder raus aus den gro\u00dfen, gut gelaufenen Tech-Werte rein in Small Caps Schuld, ebenso wie die mit drei Prozent \u00fcberraschend niedrigen Inflationsdaten im Juni in den USA. Geringere Preisen bedeuten f\u00fcr die Unternehmen nat\u00fcrlich auch geringere Margen. <\/p>\n<p>Mein Podcastgast Desiree Sauer, Investmentstrategin bei<br \/>\nLazard Management bleibt trotz allem bei ihrem \u00fcberwiegend positiven Kapitalmarktausblick, vorausgesetzt <\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Die Inflation bleibt nicht doch \u00a0hoch, was den Notenbanken keinen Spielraum f\u00fcr<br \/>\nerwartete Zinssenkung geben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Trump gewinnt nicht. Das w\u00fcrde den Handelskonflikt<br \/>\nzwischen China und USA versch\u00e4rfen, wenn Trump seine Drohung &#8211; 60 Prozent Import-Zoll auf China-Ware, zehn Prozent auf Waren aus allen anderen Staaten &#8211; wahr<br \/>\nmacht.<\/p>\n<p>Viel H\u00f6rvergn\u00fcgen w\u00fcnscht Julia Kistner, die sich \u00fcber Likes, Kommentare und vor allem Abonnenten der GELDMEISTERIN freuen w\u00fcrde. So tragt ihr dazu bei, dass noch mehr H\u00f6rer:innen auf die GELDMEISTERIN aufmerksam werden. <\/p>\n<p>Musik- &amp; Soundrechte: \u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/musik-und-soundrechte\/\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060<\/p>\n<p>Risikohinweis: Dies sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast \u00fcbernehmen keinerlei Haftung.<\/p>\n<p>#Aktien #Bilanzsaison #Stocks #S&amp;P500 #Wandelanleihen #Marktausblick #Podcast #Invest<\/p>\n<p>Foto: Desiree Sauer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind zwar erst mitten in der Bilanzsaison, aber man kann doch schon einiges herauslesen. \u00a0Zwar ist bis dato die Zahl der 500 US-gr\u00f6\u00dften Unternehmen, die positiv bilanzieren erfreulicherweise \u00fcberdurchschnittlich hoch. 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