{"id":2329,"date":"2023-09-08T07:35:31","date_gmt":"2023-09-08T05:35:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2023\/09\/08\/aufreger-der-woche-mehr-steuern-auf-vermoegen\/"},"modified":"2023-09-08T07:35:31","modified_gmt":"2023-09-08T05:35:31","slug":"aufreger-der-woche-mehr-steuern-auf-vermoegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2023\/09\/08\/aufreger-der-woche-mehr-steuern-auf-vermoegen\/","title":{"rendered":"Aufreger der Woche: Mehr Steuern auf Verm\u00f6gen"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2329-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/75628643\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2023-8-8%2F346196434-44100-2-96c592f08556f.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/75628643\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2023-8-8%2F346196434-44100-2-96c592f08556f.m4a\">https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/75628643\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2023-8-8%2F346196434-44100-2-96c592f08556f.m4a<\/a><\/audio>\n<p><strong>\u2026. und was man als Anleger dagegen tun kann<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00fcne Wirtschaftsminister Robert Habeck will H\u00f6chstverdiener ja insgesamt knapp 20 Prozent mehr abkn\u00f6pfen. Dies \u00fcber einen h\u00f6heren Spitzensteuersatz und \u00fcber die Progression. Auch die st\u00e4rker Besteuerung von Erbschaften ist popul\u00e4r. Ob in Deutschland oder In \u00d6sterreich, wo es derzeit keine Erbschaftssteuer gibt, nur ein Mini-Equivalent bei Grundst\u00fccks\u00fcbergaben. SP\u00d6-Chef Babler geht mit einer Million\u00e4rssteuer von f\u00fcnf bis sechs Milliarden Euro auf Verm\u00f6gen und Erbschaften in den offiziell noch nicht existierenden Wahlkampf. <\/p>\n<p>Mehr Kreativit\u00e4t kann man den amtierenden Politikern nun mal nicht zutrauen. Schulden, die sich nicht vollst\u00e4ndig weginflationieren, lassen sich in ihren K\u00f6pfen nur mit mehr Steuereinnahmen begleichen. \u00dcbrigens, lieb \u00d6sterreicher, ist Euch bewusst, dass wir 2023 14,84 Prozent mehr ausgeben, als wir ausgeben? Das ergibt eine Budgetloch von 17,1 Milliarden Euro! <\/p>\n<p>Auf Steuerdiskussionen reagierte mein langj\u00e4hriger Chef und sehr verm\u00f6gende Herausgeber immer mechanisch: \u201eKapital ist scheu wie ein Reh\u201c. Ganz so einfach ist es f\u00fcr den Otto-Normal-B\u00fcrger auch nicht, sein Geld ins Ausland zu verschieben, denn versteuert wird dort, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat. Mit einer einzigen Ausnahme innerhalb der EU: Immobilien. Sie werden nicht in dem Staat besteuert, wo man prim\u00e4r zuhause ist, sondern dort, wo die Immobilie steht.<\/p>\n<p>Als Freundin von Wertpapieren kann man zwar Brokerkonten im benachbarten Ausland problemlos er\u00f6ffnen. Versteuern muss man die KESt dann aber trotzdem in \u00d6sterreich, bzw., liebe deutsche H\u00f6rer in Deutschland, liebe Schweizer in der Schweiz. Und es wir nur komplexer, weil man bei ausl\u00e4ndischen Traderplattformen ohne Niederlassung im Wohnsitz-Land nicht automatisch f\u00fcr einen die KEST abf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wo man allerdings als Anleger legal seine Steuerlast verringern kann ist.<\/p>\n<p>1.)\tWenn man zwei Wertpapierkonten hat die Verluste auf dem einen mit den Gewinnen der anderen \u00fcber den Steuerausgleich gegenzurechnen.<\/p>\n<p>2.)\tEtwaige Freibetr\u00e4ge f\u00fcr Wertpapiergewinne zu nutzen. In \u00d6sterreich gibt es den f\u00fcr den Privatanleger so gut wie nicht, sondern nur f\u00fcr Unternehmer \u00fcber den Investionsfreibetrag f\u00fcr ganz bestimmte Wertpapiere. In Deutschland hat jeder einen Spar- bzw. Gewinnfreibetrag von 1000 Euro pro Nase, also bei gemeinsamer Veranlagung von 2000 Euro.<\/p>\n<p>3.)\tDas gilt vor allem f\u00fcr \u00d6sterreicher, die Wertpapierverluste nicht wie in Deutschland auch in das n\u00e4chsteJahr und die folgenden \u00fcbertragen d\u00fcrfen. \u00d6sterreicher sollten einen Depotcheck machen, ob sie die Tech-Rally mitgemacht, viele Gewinne 2023 realisiert haben und es nicht Problemaktien gibt, die sie loswerden wollen und wo sie heuer realisierte Verluste mit den Gewinnen steuerschonend gegenrechnen k\u00f6nnten. \u00d6sterreicher haben wiederum den Vorteil, dass sie Aktien- gegen Anleihen-Gewinne und Verluste gegenrechnen d\u00fcrfen. Das d\u00fcrfen die Deutschen nicht.<\/p>\n<p>4.)\t Wer viele Dividenden von Auslandsaktien kassiert, kann sich hier die zu viel bezahlte Quellensteuer beim ausl\u00e4ndischen Finanzamt zur\u00fcckholen. Habe ich als \u00d6sterreicherin etwa eine Siemens im Depot, dann schl\u00e4gt der deutsche Fiskus mit 26,375 Prozent zu. Zus\u00e4tzlich zieht der \u00f6sterreichische Fskus eine &#8211; wenn auch &#8211; reduzierte KEST von 12,5% ab, ergibt in Summe aber immer noch eine Steuerbelastung auf die Dividende von 38,875 Prozent. Das sind 11,375% mehr als die generelle \u00f6sterreichische KEST-Pflicht von 27,5%. Jetzt kann ich diese zu viel bezahlte Steuer von 11,375% beim deutschen Finanzamt zur\u00fcckfordern. Nur wer tut sich das an? <\/p>\n<p>5.)\tWeil die Dividendenbesteuerung so heftig ist w\u00e4hle ich bei Fonds oder ETFs lieber die thesaurierende Variante, also die, die nichts aussch\u00fcttet, sondern die Dividenden gleich wiederveranlagt. So profitiere ich gleich vom Zinseszinseffekt.<\/p>\n<p><strong>Rechtshinweis:<\/strong><br \/>\nDies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Julia Kistner \u00fcbernimmt hierf\u00fcr keine<br \/>\nHaftung. <\/p>\n<p>#B\u00f6rse #investment #Korrektur #Bonds #Aktien #podcast<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026. und was man als Anleger dagegen tun kann Der gr\u00fcne Wirtschaftsminister Robert Habeck will H\u00f6chstverdiener ja insgesamt knapp 20 Prozent mehr abkn\u00f6pfen. Dies \u00fcber einen h\u00f6heren Spitzensteuersatz und \u00fcber die Progression. Auch die st\u00e4rker Besteuerung von Erbschaften ist popul\u00e4r. 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