{"id":1947,"date":"2022-11-30T21:12:38","date_gmt":"2022-11-30T20:12:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/11\/30\/jetzt-noch-die-kest-optimieren-falls-es-gewinne-gibt\/"},"modified":"2022-11-30T21:12:38","modified_gmt":"2022-11-30T20:12:38","slug":"jetzt-noch-die-kest-optimieren-falls-es-gewinne-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/11\/30\/jetzt-noch-die-kest-optimieren-falls-es-gewinne-gibt\/","title":{"rendered":"Jetzt noch die KESt optimieren, falls es Gewinne gibt!"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1947-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/61468856\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-10-30%2F300260989-44100-2-15e1eaf677327.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/61468856\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-10-30%2F300260989-44100-2-15e1eaf677327.m4a\">https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/61468856\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-10-30%2F300260989-44100-2-15e1eaf677327.m4a<\/a><\/audio>\n<p>Die deutschen H\u00f6rer:innen haben es mit der Steueroptimierung zu Jahresende mal nicht ganz so eilig wie die \u00f6sterreichischen. Die Deutschen d\u00fcrfen n\u00e4mlich die Wertpapierverluste vortragen und dann mit den Gewinnen in den Folgejahren verrechnen. Das l\u00e4sst die \u00f6sterreichische Finanz nicht zu. In der Alpenrepublik k\u00f6nnen nur Wertpapiergewinne und Verluste aus demselben Jahr gegenverrechnet werden. Daf\u00fcr d\u00fcrfen in \u00d6sterreich die Verluste und Gewinne nicht nur aus ein und derselben Einkunftsart ausgeglichen werden, sondern man kann zum Beispiel Verkaufsverluste bei Aktien auch mit Dividenden oder auch mit Zinsgewinnen bei Anleihen gegenverrechnen. Zinsertr\u00e4ge auf Sparb\u00fccher kann man \u00fcbrigens auch in \u00d6sterreich nicht Wertpapierverlusten gegenrechnen.<\/p>\n<p>Realisierte Gewinne aus Wertpapierverk\u00e4ufen werden in \u00d6sterreich mit 27,5 Prozent besteuert. In Deutschland betr\u00e4gt die KESt zwar nur 25 Prozent, inklusive Soli und Kirchensteuer liegt hier die tats\u00e4chliche Steuerbelastung aber auch zwischen 26,38 und 27,99 Prozent. Nachdem das heurige B\u00f6rsenjahr nicht so brillant verlaufen ist, habt ihr wahrscheinlich nicht so viele Aktien mit Gewinn verkauft, mit denen ihr etwaigen realisierten Verlusten heuer ausgleichen k\u00f6nntet. Aber dennoch macht es Sinn, bie Deinem Broker einmal Deinen KEST-Bericht anzuschauen, ob Du irgendwelche Gewinne oder Dividenden heuer schon verkestet hast . Mein Tipp w\u00e4re dann zu schauen, ob Du irgendwelche Leichen im Depot hast, die sich von ihren kapitalen St\u00fcrzen wohl nie wieder erholen werden, da ihr Gesch\u00e4ftsmodell wom\u00f6glich nicht mehr funktioniert. Solche Depot-Leichen k\u00f6nnen Dir zumindest noch durch einen Verkauf dazu dienen, von Deiner bezahlten Kapitalertragssteuer wegen der gegenverrechneten Verluste wieder etwas zur\u00fcckzubekommen. Den Ausgleich macht die Depotbank automatisch f\u00fcr Dich. Es sei denn, Du hast mehrere Depots bei verschiedenen Instituten oder etwa ein Gemeinschaftsdepot mit Deiner besseren H\u00e4lfte. Dann musst Du bei den Banken Bescheinigungen \u00fcber den Verlustausgleich anfordern und den Ausgleich der Verluste und Gewinne auf verschiedenen Konten \u00fcber die Steuerveranlagung selbst vornehmen. Die j\u00e4hrliche Dokumentation Deines Depotverm\u00f6gens inklusiver erfolgter Transaktionen musst Du \u00fcbrigens in \u00d6sterreich selbst\u00e4ndig durchf\u00fchren, wenn Du etwa bei einem deutschen Broker ohne rot-wei\u00df-roter Niederlassung ein Depot hast. Der bekannteste ist hier wohl Trade Republic. Auch wenn die deutschen Broker Dir hier vielfach Hilfestellung geben, die Berechnung f\u00fcr die Einkommensteuer bleibt m\u00fchsam.<\/p>\n<p>Wenn Euch diese Podcastfolge der Boersenminute gefallen hat, dann abonniert die B\u00d6RSENMINUTE und die GELDMEISTERIN doch gratis auf Eurer Podcastplattform Eurer Wahl oder auf YouTube, um keine weitere Folge mehr zu verpassen. Damit unterst\u00fctzt ihr mich automatisch beim Podcast-Ranking. Vielen Dank!<\/p>\n<p>Rechtlicher Hinweis: F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenenAussagen entstehen, \u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die pers\u00f6nliche Meinung der Autorin.<\/p>\n<p>#B\u00f6rse #KESt #Einkommensteuer #Aktien #Anleihen #Steuerausgleich #Verluste #Gewinne #investieren #Deutschland #\u00d6sterreich #Finanz #Finanzamt #podcast #b\u00f6rsenminute #2023 #2022 #Broker #Depot #Verm\u00f6gen #TradeRepublic #Wertpapiere #Steueroptimierung<\/p>\n<p>Foto: unsplash\/Markus Spiske<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die deutschen H\u00f6rer:innen haben es mit der Steueroptimierung zu Jahresende mal nicht ganz so eilig wie die \u00f6sterreichischen. Die Deutschen d\u00fcrfen n\u00e4mlich die Wertpapierverluste vortragen und dann mit den Gewinnen in den Folgejahren verrechnen. Das l\u00e4sst die \u00f6sterreichische Finanz nicht zu. 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