{"id":1737,"date":"2022-07-14T10:34:33","date_gmt":"2022-07-14T08:34:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/07\/14\/was-jetzt-vor-inflation-schuetzt\/"},"modified":"2022-07-14T10:34:33","modified_gmt":"2022-07-14T08:34:33","slug":"was-jetzt-vor-inflation-schuetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/07\/14\/was-jetzt-vor-inflation-schuetzt\/","title":{"rendered":"Was jetzt vor Inflation sch\u00fctzt"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1737-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/54816391\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-6-14%2F276373741-44100-2-64512b3674ca.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/54816391\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-6-14%2F276373741-44100-2-64512b3674ca.m4a\">https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/54816391\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-6-14%2F276373741-44100-2-64512b3674ca.m4a<\/a><\/audio>\n<p>Alles wird teurer und das langfristig, warnt die Oesterreichische Nationalbank in ihrer j\u00fcngsten Prognose. Demnach bleibt die Inflation bis 2024 hoch. F\u00fcr 2022 rechnet die OeNB f\u00fcr \u00d6sterreich mit Preissteigerungen von satten 7,6 Prozent auch 2023 noch mit einer Inflationsrate von f\u00fcnf Prozent. Selbst 2024 d\u00fcrfte man mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 3,2 Prozent noch nicht wieder die zwei Prozent Inflation erreichen, die die Europ\u00e4ische Zentralbank anpeilt, um Preisstabilit\u00e4t zu erreichen. EU-weit rechnet die EU-Kommission wiederum mit 8,4 Prozent Inflation f\u00fcr 2022, die bis zum dritten Quartal 2023 auf bis zu drei Prozent zur\u00fcckgehen sollte. Viele Analysten gehen allerdings davon aus, dass wir uns auf Inflationsraten von drei bis vier Prozent pro Jahr in Europa noch l\u00e4nger einstellen m\u00fcssen. Noch schlimmer schaut\u00b4s allerdings in den USA aus, wo die Preise im Juni 9,1 Prozent stiegen. Das wirkliche Problem dort ist: Die Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne Energiepreise und Anstiegen bei saisonalen Produkten ist deutlich h\u00f6her als Europa. Dies zum einen, weil die Amerikaner mehr konsumieren. Zum anderen aber, weil die L\u00f6hne sehr stark steigen. Das ist nicht weiters verwunderlich: In den USA kommt auf zwei offene Stellen ein Bewerber. Aber wie sch\u00fctze ich mich jetzt langfristig am besten gegen Inflation? Auch wenn das die niedergepr\u00fcgelten B\u00f6rsen derzeit nicht vermuten lassen: mit realen Investitionen, zu denen neben Immobilien vor allem Aktien, also Unternehmensanteile z\u00e4hlen. Nur: die bekommt man nat\u00fcrlich nicht gratis, aber vor allem nicht ohne Verlustrisiko, weshalb eine Streuung auf Aktien mehrere Unternehmen mit Fonds oder ETF f\u00fcr Privatanleger sehr wichtig ist. Bei Immobilie hat man das Klumpenrisiko und man kann sie auch nicht so schnell wieder zu Geld machen und sie sind immobil, wie ihr Name schon sagt. Es gibt zwar auch Immobilienfonds, aber da ist es meiner Meinung nach f\u00fcr den Laien oft nicht so leicht abzusch\u00e4tzen, in was f\u00fcr Werte man da genau investiert. Lange gebunden ist man \u00fcbrigens auch mit klassischen Lebensversicherungen und nicht nur das: Damit hat man bei steigender Inflation echte Looser im Portfolio. Da eine klassische Er- und Ablebensversicherung zur Absicherung einer Kapitalgarantie haupts\u00e4chlich in festverzinslichen Anleihen investiert. Deren Verzinsung ist zu moderat, um die Inflation schlagen zu k\u00f6nnen. Ganz schlecht sind Rentenversicherungen, wo die Rente von vornherein festgelegt wird. Man kann hier zwar eine Inflationsindexierung vereinbaren, was aber nur zu h\u00f6heren Auszahlungsbetr\u00e4gen, nicht zu h\u00f6heren Ertr\u00e4gen f\u00fchrt. Und was ist mit Gold? Eine h\u00f6here Inflation f\u00fchrt nicht zwingend zu einem h\u00f6heren Goldpreis, wie man aktuell sieht. Aber &#8211; ein langfristiger Schutz gegen gr\u00f6bere Krisen aller Art ist es schon. Ich pers\u00f6nlich \u2013 das ist wie alles andere KEINE Anlageberatung oder Empfehlung \u2013 finde physisches Gold gut, w\u00fcrde aber nicht mehr als f\u00fcnf Prozent des ertraglosem Investments meinem Anlageportfolio beimischen.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Bewertung auf Podcastplattformen oder YouTube w\u00fcrde ich mich sehr freuen. Das hilft, die B\u00f6rsenminute noch bekannter zu machen. Danke! Sagt Julia Kistner<\/p>\n<p>RechtlicherHinweis:F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagenentstehen,\u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keineHaftung.<\/p>\n<p>#Inflation #Inflationsschutz #Aktien #Immobilien #immobil #Anleihen #Preisstabilit\u00e4t #investieren #gold #silber #boersenminute #Eurozone #W\u00e4hrung #USA #Energiekosten #Fonds #ETF #Teuerung #Kerninflation #EU-Kommission #OeNB #OesterreichischeNationalbank #Prognose #Lebensversicherung #Rente<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles wird teurer und das langfristig, warnt die Oesterreichische Nationalbank in ihrer j\u00fcngsten Prognose. Demnach bleibt die Inflation bis 2024 hoch. F\u00fcr 2022 rechnet die OeNB f\u00fcr \u00d6sterreich mit Preissteigerungen von satten 7,6 Prozent auch 2023 noch mit einer Inflationsrate von f\u00fcnf Prozent. 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