{"id":1668,"date":"2022-05-30T21:21:13","date_gmt":"2022-05-30T19:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/05\/30\/die-fetten-und-stabilen-jahre-sind-vorbei\/"},"modified":"2022-05-30T21:21:13","modified_gmt":"2022-05-30T19:21:13","slug":"die-fetten-und-stabilen-jahre-sind-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2022\/05\/30\/die-fetten-und-stabilen-jahre-sind-vorbei\/","title":{"rendered":"Die fetten und stabilen Jahre sind vorbei"},"content":{"rendered":"<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1668-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/52788286\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-4-30%2F268819524-44100-2-1bbe9c81c924a.m4a?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/52788286\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-4-30%2F268819524-44100-2-1bbe9c81c924a.m4a\">https:\/\/anchor.fm\/s\/5b1173c0\/podcast\/play\/52788286\/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2022-4-30%2F268819524-44100-2-1bbe9c81c924a.m4a<\/a><\/audio>\n<p>Die Unsicherheit und somit auch die Schwankungen an den Kapitalm\u00e4rkten werden steigen, betont JP Morgan Asset Management in seinen j\u00fcngsten Long-Term Capital Market Assumptions. W\u00e4hrend sich die Wirtschaft erholt bringt die Unsicherheit, wie die Staaten und Notenbanken mit ihren Interventionen weiter verfahren Unruhe in die M\u00e4rkte. Insofern w\u00fcrden extreme Kursbewegungen in n\u00e4chster Zeit zunehmen. Das betreffe vor allem auch den Anleihenmarkt. So lagen die Renditen von US-Staatsanleihen viele Jahre stabil bei 4,5 Prozent. Dann kam es Anfang 2021 zu einem starken Abverkauf von Bonds. Solche Extremsituationen k\u00f6nnte es in n\u00e4chster Zeit h\u00e4ufiger geben, wird bef\u00fcrchtet J. Was das Risikomanagement im pers\u00f6nlichen Portfolio obendrein schwieriger als bisher macht ist das Anleihen keine echte Alternative mehr zu Aktien sind, weil die Renditen beider Anlageklassen sich nicht mehr wie in den letzten 20 Jahren gegenl\u00e4ufig entwickeln sondern positiv korrelieren. Zuletzt sind die Kurse von Anleihen und Aktien gleicherma\u00dfen gefallen. Daf\u00fcr sorgt die unberechenbare, sehr aktive Geldpolitik. Wer also noch klassische 60:40-Fonds im Depot hat, die zu 60 Prozent in Anleihen und zu 40 Prozent in Aktien investiert sind, darf sich davon keine stabilen Renditen mehr versprechen. Solche Investments sollte man vielleicht sogar \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dflich mit zehnj\u00e4hrigen US-Staatsanleihen wird man allerdings \u00fcber die n\u00e4chsten zehn bis 15 Jahre auch nicht die h\u00f6heren Inflationsraten schlagen k\u00f6nnen. JP Morgan Asset Management geht bei den zehnj\u00e4hrigen US-Treasuries n\u00e4mlich nur noch von j\u00e4hrlichen Renditen von 2,4 Prozent aus. Die fetten und stabilen Jahre sind offenbar vorbei, allerdings l\u00e4ngst auch auf den Sparkonten \u2026<\/p>\n<p>Wenn Du den Podcast B\u00f6rsenminute unterst\u00fctzen m\u00f6chtest, w\u00fcrde ich Dich bitten ihn auf einer Podcastplattform Deiner Wahl, auf Spotify oder YouTube zu liken oder ihn auch zu abonnieren und weiterzuempfehlen. Besten Dank!<\/p>\n<p>RechtlicherHinweis:F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagenentstehen,\u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keineHaftung.<\/p>\n<p>#B\u00f6rse #Anleihen #Aktien #Renditen #Korrelation #Schwankungen #Volatilit\u00e4t #Anlageklassen #podcast #investieren #Sparkonto #US-Treasury #investieren #Risiko #Bonds #Schwankungen #Abverkauf #Geldpolitik #Kapitalmarkt #JPMorganAssetManagement #Notenbanken #Unsicherheit #Inflation #podcast #boersenminute<\/p>\n<p>Foto: Pixabay<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unsicherheit und somit auch die Schwankungen an den Kapitalm\u00e4rkten werden steigen, betont JP Morgan Asset Management in seinen j\u00fcngsten Long-Term Capital Market Assumptions. W\u00e4hrend sich die Wirtschaft erholt bringt die Unsicherheit, wie die Staaten und Notenbanken mit ihren Interventionen weiter verfahren Unruhe in die M\u00e4rkte. 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