{"id":1351,"date":"2021-12-22T21:00:00","date_gmt":"2021-12-22T20:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/12\/22\/fenster-23-wie-die-steuer-bei-wertpapiergeschaeften-zuschlaegt\/"},"modified":"2021-12-22T21:00:00","modified_gmt":"2021-12-22T20:00:00","slug":"fenster-23-wie-die-steuer-bei-wertpapiergeschaeften-zuschlaegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/12\/22\/fenster-23-wie-die-steuer-bei-wertpapiergeschaeften-zuschlaegt\/","title":{"rendered":"Fenster 23: Wie die Steuer bei Wertpapiergesch\u00e4ften zuschl\u00e4gt"},"content":{"rendered":"<p><iframe src=\"https:\/\/anchor.fm\/boersenminute\/embed\/episodes\/Fenster-23-Wie-die-Steuer-bei-Wertpapiergeschften-zuschlgt-e1c1uka\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich werden Ertr\u00e4ge aus der Geldanlage mit der Kapitalertragsteuer, kurz KESt endbesteuert. Der Broker oder die Bank f\u00fchren f\u00fcr Dich die Steuer automatisch ab, Du musst Dich als Anleger nicht weiter darum k\u00fcmmern. Es sei denn, die Bank oder der Broker haben in \u00d6sterreich keine steuerliche Vertretung, was die Neobroker nicht haben. Dann muss man selbst mit dem Fiskus abrechnen. Die Neobroker unterst\u00fctzen Dich bei der Steuerberechnung mit Daten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Ertr\u00e4ge auf dem Sparbuch mit 25 Prozent besteuert werden f\u00e4llt bei allen anderen Kapitalertr\u00e4gen der erh\u00f6hte Steuersatz von 27,5 Prozent an und das unabh\u00e4ngig davon, wie lange man ein Wertpapier h\u00e4lt. Das betrifft Kupon- und Zinszahlungen von Anleihen und anderen Schuldverschreibungen ebenso wie Dividendenzahlungen, Kursgewinne beim Verkauf von Wertpapieren und Eink\u00fcnfte aus Derivaten. Besteuert werden auch die Ertr\u00e4ge aus Investmentfonds, das sind Aussch\u00fcttungen oder aussch\u00fcttungsgleiche Ertr\u00e4ge. Wurden bei ausl\u00e4ndischen Papieren im Ausland schon Steuern auf Dividenden bezahlt, werden davon maximal 15 Prozent in \u00d6sterreich angerechnet. Der heimische Fiskus schl\u00e4gt dann nochmals die Differenz zwischen 27,5 und 15 Prozent drauf. Die ausl\u00e4ndische, zu viel bezahlte KESt kann man bei den Finanz\u00e4mtern im Ausland kompliziert zur\u00fcckfordern, was de facto kaum ein Privatanleger macht.<\/p>\n<p>Ein kleines Trostpflaster ist, dass man Kapitalertr\u00e4ge mit Wertpapierverlusten, die man im selben Jahr gemacht hat aufrechnen kann. Daher sollte man gerade zu Jahresende noch einmal sein Depot durchforsten, ob es vielleicht Depotleichen gibt, die man ohnedies loswerden wollte. Man kann aber auch Aktien oder ETFs, an die man weiterhin glaubt, mit Verlust verkaufen und zum selben Betrag wieder kaufen und so mit den realisierten Verlusten in diesem Jahr die zu besteuernden Ertr\u00e4ge schm\u00e4lern. Bei gemanagten Fonds sollte man hier erst pr\u00fcfen, ob sich das rechnet, da in der Regel beim Kauf ein Ausgabeaufschlag f\u00e4llig wird. Bei der Bank oder dem Broker erh\u00e4lt man dann wiederum automatisch eine Steuergutschrift \u00fcber die realisierten Verluste. Vorausgesetzt man macht die Verluste und Gewinne auf demselben Depot. Hat man mehrere Depots und macht auf dem einen Gewinne und auf dem anderen Verluste oder hat die Depotbank keinen steuerlichen Vertreter oder f\u00fchrt man ein Gemeinschaftsdepot, dann muss man den Gewinn- und Verlustausgleich \u00fcber die Einkommensteuererkl\u00e4rung wieder selbst in die Wege leiten. Apropos Weg: Wir n\u00e4hern uns Weihnachten und damit dem Ende des B\u00f6rsenminute-Adventkalenders. Im letzten Fenster 24 geht es zusammenfassend nochmals um den richtigen Anlagemix f\u00fcr Deinen Verm\u00f6gensaufbau.<\/p>\n<p>Rechtlicher Hinweis: F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, \u00fcbernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.<\/p>\n<p>Musik und Sound Rechte: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqa01LZ2pXNTJ3YVdmd09oOHZVQnA5MGFWd0d4QXxBQ3Jtc0tuRG1WX2NtbXR2RjREVXNVa3AwQjNLRGFETVNSdUxTaTUtaDB3UzAtN0hnd013RU1lMXREQkc0alpVNndTWE5xNzR4WndNQlJPNmUweThfdm80V29oYVNIUm1PZkh4WGNGUGRpRHlURURzNExFN1BFNA&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.geldmeisterin.com%2Findex.php%2Fbm-sound-musik-rechte%2F\">https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/bm-sound-musik-rechte\/<\/a><\/p>\n<p>#Wertpapierdepot #Verm\u00f6gen #Aktien #Broker #Anlagestrategie #Anlegen #Vorsorge #Zinsen #Verm\u00f6gen #Smartphone-Broker #Steuerliche_Vertretung #Verlustausgleich #Fonds #Depotbank #Online-Broker #Bank #Verechnungskonto #Geldanlage #Kapitalertr\u00e4ge #Kapitalertragssteuer #Wertpapierkauf #Steuer #KEST #Dividenden #Finanzamt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grunds\u00e4tzlich werden Ertr\u00e4ge aus der Geldanlage mit der Kapitalertragsteuer, kurz KESt endbesteuert. 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