{"id":1254,"date":"2021-11-18T21:00:00","date_gmt":"2021-11-18T20:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/11\/18\/david-bowie-als-geldesel-der-woche\/"},"modified":"2021-11-18T21:00:00","modified_gmt":"2021-11-18T20:00:00","slug":"david-bowie-als-geldesel-der-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/11\/18\/david-bowie-als-geldesel-der-woche\/","title":{"rendered":"David Bowie als Geldesel der Woche"},"content":{"rendered":"<p><iframe src=\"https:\/\/anchor.fm\/boersenminute\/embed\/episodes\/David-Bowie-als-Geldesel-der-Woche-e1aful1\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%; height:180px;\"><\/iframe><\/p>\n<p>Der Geldesel der Woche ist f\u00fcr mich David Bowie, genaugenommen die Bowie-Musikrechte, die seine Erben jetzt um 200 Millionen US-Dollar verscherbeln wollen. Interessenten gibt es gen\u00fcgend darunter Warner Brothers, Black Rock und jede Menge Private Equity Firmen. Also 200 Millionen Euro m\u00fcssen f\u00fcr das Liedergut meines Musikidols, der 140 Millionen Tontr\u00e4ger verkaufte, doch mindestens rausschauen. David w\u00fcrde seine Erben sicherlich applaudieren. Bowie verkaufte n\u00e4mlich schon zu Lebzeiten sein geistiges Eigentum mit findigen Finanzinstrumenten. 1997 emittierte er die Bowie-Bonds, die mit den zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6sen von 25 Alben aus der Zeit vor 1990 besichert waren, dem Glamrock-Star 55 Millionen Dollar bescherten und mit 7,9 Prozent um 3,4 Prozentpunkte besser verzinst waren als die damaligen US-Staatsanleihen. Wusch, so eine Rendite muss man sich heute mal vorstellen. 2004, als die Musikbranche in die Krise rutschte, stufte Moody\u00b4s das Papier allerdings als Ramsch ab. \u00dcbrigens Bowie gr\u00fcndete 2000 sogar eine eigene Bank! Musikrechte sind als alternative Assets \u00fcbrigens in der Finanzbranche der letzte Schrei. Man kann als Token sogar Musikrechte f\u00fcr Songs kaufen, die es gar nicht gibt. Hipgnosis Song Fund ist ein milliardenschweres, an der Londoner B\u00f6rse notiertes Investmentvehikel , das Songs von Justin Bieber, Madonna, Mariah Cary, Mary J Blidge, David Guetta, Alben von Kaiser Chiefs, Justin Timberlake &#8211; you name it besitzt. Wenn mir zumindest zehn B\u00f6rsenminute-H\u00f6rer an <a href=\"mailto:julia@geldmeisterin.com\">julia@geldmeisterin.com<\/a> mailen, dass sie gerne mehr \u00fcber Musikinvestments h\u00f6ren wollen, dann verspreche ich Euch, dass in einer der n\u00e4chsten Ausgabe ein prominenter Player bei der Geldmeisterin, die jeden Sonntag on air geht, zu Gast sein wird. Ein chilliges Wochenende mit Ohrenschmaus von David Bowie w\u00fcnscht Julia Kistner.<\/p>\n<p>Rechtlicher Hinweis: F\u00fcr Verluste, die aufgrund vongetroffenenAussagen entstehen, \u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.<\/p>\n<p>Musikrechte: https:\/\/mixkit.co\/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)<\/p>\n<p>#David_Bowie #Musikrechte #Glamrock Bowie_Bonds #Hipgnosis #Token #Investment #Geldanlage #Fonds<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Geldesel der Woche ist f\u00fcr mich David Bowie, genaugenommen die Bowie-Musikrechte, die seine Erben jetzt um 200 Millionen US-Dollar verscherbeln wollen. Interessenten gibt es gen\u00fcgend darunter Warner Brothers, Black Rock und jede Menge Private Equity Firmen. Also 200 Millionen Euro m\u00fcssen f\u00fcr das Liedergut meines Musikidols, der 140 Millionen Tontr\u00e4ger verkaufte, doch mindestens rausschauen. 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