{"id":1208,"date":"2021-10-10T20:58:55","date_gmt":"2021-10-10T18:58:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/10\/10\/nicht-genug-alternativenergie\/"},"modified":"2021-10-10T20:58:55","modified_gmt":"2021-10-10T18:58:55","slug":"nicht-genug-alternativenergie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/2021\/10\/10\/nicht-genug-alternativenergie\/","title":{"rendered":"Nicht genug Alternativenergie"},"content":{"rendered":"<p><iframe src=\"https:\/\/anchor.fm\/boersenminute\/embed\/episodes\/Nicht-genug-Alternativenergie-e18jh49\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p>Die Nachfrage nach gr\u00fcner Energie und nachhaltiger Produktion \u00fcbersteigt bei weitem das Angebot. Wenn wir alle auf Stromautos umsteigen wissen selbst renommierte Wirtschaftsforscher wie Gabriel Felbermayr nicht, woher der viel Strom kommen soll. Bestimmt nicht aus der Steckdose. Hier m\u00f6chten die EU-Staaten mit sogenannte \u201eCarbon Contracts for Difference\u201c versuchen, die Unternehmen zum Stromsparen und nachhaltigerem Wirtschaften zu bewegen. Carbon-CFD\u00b4s sind Vertr\u00e4ge, die zwischen Unternehmen und Staat geschlossen werden. Damit sollen die Mehrkosten einer klimafreundlichen Produktion im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Verfahren ausgeglichen werden, w\u00e4hrend man beim Beibehalten herk\u00f6mmlicher Verfahren zur Kasse gebeten wird. Der Staat unterst\u00fctzt also die Transformation von umweltbelastenderen zu umweltfreundlicheren Produktionen. Deshalb sollte man auch nach wie vor in fossile Brenstoffunternehmen investiert sein, die ambitioniert sind, sich \u00f6kologischer aufzustellen. Profitieren k\u00f6nnen hier integrierte Unternehmen wie etwa eine OMV, deren Chemiesparte Borealis entstehendes CO2 weiterverabeitet. Ebenso Chemieriesen wie BASF oder Dupont. Die Chemische Industrie kann viel dazu beitragen, CO2 in ihren Produktionsprozessen zu verabeiten. Bei den Versorgern verdient etwa der Verbund massiv an dem Strompreis und zugleich an den CO2-Zertifikaten, die er an weniger nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen teuer verkaufen kann. Ich w\u00fcnsche Euch eine erfolgreiche gr\u00fcne Investmentwoche und kann Euch zum Energiethema auch die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN w\u00e4rmstens ans Herz legen. Hier kommen auch B\u00f6rsenexperte Wolfgang Matejka und Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr zu Energiepreisen und Energieaktien zu Wort.<\/p>\n<p>F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, \u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.<\/p>\n<p>Musikrechte: https:\/\/mixkit.co\/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)<\/p>\n<p>#Alternativenenergie #Carbon_Contracts_for_Difference #Chemische_Industrie #Dupont #BASF #OMV #Transformation #Gabriel_Felbermayr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachfrage nach gr\u00fcner Energie und nachhaltiger Produktion \u00fcbersteigt bei weitem das Angebot. Wenn wir alle auf Stromautos umsteigen wissen selbst renommierte Wirtschaftsforscher wie Gabriel Felbermayr nicht, woher der viel Strom kommen soll. Bestimmt nicht aus der Steckdose. 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